Markus Knüfken
Markus Knüfken wurde in Essen geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Nach dem Abschluss seines Abiturs im Jahr 1985 in Essen-Kettwig zog er nach München, um seinen Zivildienst abzuleisten. Um sich eine halbjährige Reise nach Australien zu ermöglichen, arbeitete er 1987 für ein halbes Jahr im Paketpostamt München.
Nach seiner Rückkehr aus Australien im April 1988 erwarb er den Taxischein und trat als Dauerstatist bei Bavaria Film in der ARD-Serie "Rote Erde" auf. Im Sommer 1990 begann er seine Schauspielausbildung an der Schauspielschule München und beendete diese nach drei Jahren erfolgreich. Sein erstes Engagement erhielt er im Februar 1994 am Stadttheater Herford, wobei er bereits zuvor erste Fernseherfahrungen sammeln konnte. Eine seiner ersten bedeutenden Rollen spielte er im November/Dezember 1993 als rechtsradikaler Skinhead in der Polizeiruf-110-Folge „Samstags wenn Krieg ist“, unter der Regie von Roland Suso Richter. Es folgten Hauptrollen in Krimiserien wie "Tatort" und "Notruf Hafenkante".
1995 wurde Markus Knüfken durch seine zentrale Rolle des Eddie Velten in der Serie "Auf Achse" populär. Seither war er in zahlreichen Fernsehfilmen, Serien und Kinoproduktionen zu sehen, darunter seine persönlichen Favoriten "Bang Boom Bang" und "Doppelpack". Weitere bedeutende Werke, an denen er beteiligt war, sind "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" und "Knockin’ on Heaven’s Door".
Markus Knüfken war zuvor mit der niederländischen Schauspielerin Ellen ten Damme verheiratet und lebt seit 2003 in Hamburg, wo er mit Andrea Lion verheiratet ist und ein Kind